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Nicht auf dem Rücken der Jungen

Aktiv werden nicht mit Appellen, sondern mit Taten. Indem wir etwas zurückgeben und weitergeben. Indem wir in verrückten Zeiten wie heute klarer an der Seite der Jüngeren stehen, bei ihren kleinen und grossen Problemen mit anpacken – und uns, wo immer möglich, nicht gedankenlos auf dem Rücken der Jungen zur Ruhe setzen.


Als grösste Altersgeneration der Geschichte, mit mehr Lebenserwartung als je zuvor, müssten wir fairerweise bereit sein, die Folgen dieser epochalen Alterungswelle mitzutragen.

Keine Verpflichtung zum Weiterarbeiten

Mir geht es um freiwillige Mitwirkung, nicht um einen moralisch erzwungenen Rentenaufschub. Niemandem soll der Ruhestand streitig gemacht werden. Aber wer etwas beitragen kann und möchte, soll dafür passende Möglichkeiten finden.

Mit den Jüngeren, nicht nur für sie

Junge Menschen sollten sich von Anfang an an Entwicklung und Erprobung der Plattform beteiligen. Sonst definieren wir Älteren, welche Erfahrung andere angeblich brauchen. Die Nachfrageseite formuliert ihre Aufgaben – und beurteilt selbst, was ihr tatsächlich geholfen hat.

Wer ich bin

Geboren in Amsterdam, aufgewachsen in Basel. Verheiratet mit Geli, drei erwachsene Kinder. Früher Kreativer und Werber, dann Gründer und Leiter der powerAge Foundation. Heute, als Resümee aus allem, dabei, die erste Plattform mit exklusiven Jobservices für Menschen mit viel Erfahrung an den Start zu bringen.

 

Ich möchte unsere Verantwortung für Generationenfairness einfacher, attraktiver und
wirksamer machen. Dafür steht das Vorhaben – und dafür stehe ich.

Was ich will

Wir müssen nicht erst die ganze Plattform bauen, um zu wissen, ob das Angebot Menschen wirklich hilft. Wir müssen zuerst einen kleinen Teil davon real werden lassen. In einem Vorprojekt will ich die Thesen zu diesem Vorhaben deshalb entlang klar definierter Validierungspfade prüfen.


Vier Thesen stehen auf dem Prüfstand – für Nachfragende wie für Anbietende:


1. Erfahrung wird sichtbar – Assessment für Erfahrung
Hypothese: Unser dreifacher Blick auf Erfahrung macht aufgabenrelevante Stärken erkennbar, die ein übliches Kurzprofil nicht ausreichend zeigt.


2. Erfahrung wird zugänglich – Tinder für Erfahrung
Hypothese: Menschen mit Erfahrung und Menschen mit einer Aufgabe können mit vergleichsweise wenig Aufwand ein verständliches Angebot bzw. eine klare Anfrage formulieren.


3. Erfahrung passt – Matching für Erfahrung
Hypothese: Unser Vermittlungsansatz führt häufiger zu passenden Zusammenarbeiten als eine einfache Zuordnung nach Beruf, Verfügbarkeit und Aufgabenbeschreibung.


4. Erfahrung wirkt – Impact für Erfahrung
Hypothese: Ein passend vermittelter Einsatz erzeugt einen konkreten Nutzen für die nachfragende Person und einen individuell relevanten Nutzen für die erfahrungsgebende Person.

Zeitlicher Ausblick ab Januar 2027

Meine Überlegung ist ein zwölfwöchiges Vorprojekt von Januar bis März 2027. In 14– 16 Wochen lassen sich die vier Thesen belastbar antesten:

​

  • Wochen 1–4: Setup, Rekrutierung der Pilot-Kohorte, Assessment-Prototyp

  • Wochen 5–10: Live-Matches, Begleitung, laufendes Nutzenprotokoll

  • Wochen 11–13: Auswertung, Interviews, Praktisches, Kosten (mit einem monatlichen Member-Abo für Boomer – CHF 7.- oder 14.- – sind wir vermutlich die günstigsten im Markt)

  • Wochen 14–16: Validierungsreport, Hypothesen-Review, Go/No-Go-Entscheidung fürs Grobprojekt

Was ich suche

Konkret brauche ich für diesen ersten Schritt zweierlei: ein kleines, verlässliches Kernteam und die finanzielle Grundlage, um das Vorprojekt sauber durchzuführen.


Beides zusammen entscheidet darüber, ob aus einer guten Idee ein belastbarer Prototyp wird.


Einerseits Mitstreiterinnen und Verbündete: Impact-Investoren, Partnerorganisationen, kritische Köpfe. Mutig und innovativ, unerschrocken und durchsetzungsfähig – auch, um Widerstand und Ignoranz zu überwinden. Einige demografischen Beharrungskräfte sind nicht zu unterschätzen. Gemeinsam etwas wirklich Sinnvolles bewegen, bewirken und möglich machen.


Andererseits das Funding für das Vorprojekt – als erster Schritt zu dem, was mittelfristig entstehen soll: die beliebteste, günstigste und meistgesuchte Plattform für Menschen, die in späteren Jahren noch etwas vorhaben. Ein Ort, an dem Erfahrung nicht verwaltet, sondern eingesetzt wird.


Hier ein erster Budget-Aufschlag, bewusst als Diskussionsgrundlage, nicht als Festpreis: Ich würde für ein schlankes, aber tragfähiges Vorprojekt in der Schweiz von einem Rahmen zwischen CHF 130'000 und 160'000 ausgehen. Das ist knapp gerechnet, aber realistisch, wenn einige Leistungen für diese Mission pro bono oder zu reduzierten Sätzen verrechnet werden.


Darin enthalten wären Projektleitung und Begleitung der Pilot-Kohorte, ein funktionsfähiger Assessment-Prototyp, Recruiting und Interviews, Auswertung und Validierungsreport sowie eine Reserve für Unvorhergesehenes. Diese Zahl ist bewusst eine erste Orientierung; die präzise Kalkulation entsteht in den Gesprächen der nächsten Wochen.


Noch nicht abschliessend geklärt sind zu diesem Zeitpunkt: Skalierung, Preismodell im Detail, Partnerstruktur D-A-CH. Das ist dem Grobprojekt vorbehalten.

Was ich biete

Ich bringe die Vorarbeit, mein Wissen und meine Erfahrung aus den bisherigen Entwicklungen ein. Ich möchte die Gründung anstossen, das erste Team begleiten und mein Know-how vollständig weitergeben.


Dabei suche ich keine Nachfolger für einen fertigen Plan, sondern Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer, die das Vorhaben mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Eine Beteiligung an der künftigen Gesellschaft – und später auch eine mehrheitliche Übernahme durch das tragende Team – kann ich mir ausdrücklich vorstellen. Die Bedingungen dafür entwickeln wir gemeinsam.


Mein Ziel ist nicht, auf Dauer alles selbst zu führen. Ich möchte etwas mitaufbauen, das über meine eigene Rolle hinaus Bestand hat: sozial verbindlich und wirtschaftlich tragfähig.

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